Pfadfinder auf dem Wasser

  Die Jungen vom Stamm "Fliegender Pfeil" im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind unter die Seeleute gegangen.
   Die nahegelegenen Gewässer, die Oste und der Vörder See laden zur Abwechslung vom Wandern oder Radfahren zu einer idyllischen Kanu-, Paddel- oder Motorbootfahrt ein.
   Es wird überall mit Wasser gekocht - doch es stammt aus verschiedenen Tümpeln. Die Oste führt ein sehr sauberes, nur von den Mooren gefärbtes Wasser. Zum Vergleich wurden der Shannon in Irland und der Ontario-See in Canada erkundet.
Ober-Oste Pause Weiter


Verpflegungstip für 'ne Auslandsfahrt:

Koch es       Cook it
Schäl es      Peel it
 oder          or
 vergiß es     leave it

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Sei brav           Be good
oder                    
or 
Verschwinde     Be gone
  

Verschwinden
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..Ferienzeit..

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Allen Pfadfindern

Gut Pfad

In der "Regenzeit" wird nun endlich aufgeräumt! - Versprochen?

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Kleiner Stapellauf mit dem Kran

Bremervörde.  Die Jungen vom Stamm "Fliegender Pfeil" im Bund Deutscher Pfadfinder sind unter die Seeleute gegangen. Seit gestern schwimmt ihr neuer Ostekreuzer - ein 5-Meter-Motorboot - auf dem Wasser des Bremervörder Hafens. Es ist ihre neueste Errungenschaft mit der sie die Welt von einer anderen Seite her erobern wollen.

  Warum, so sagten sie sich im vergangenen Jahr, sollen wir angesichts unseres Flusses immer nur laufen? Sie hielten Ausschau nach einem fahrbaren Untersatz und fanden diesen schließlich in Gestalt eines nicht mehr ganz intakten Motorbootes, das ihnen der Eigner auch prompt überlies. Damit war es natürlich noch nicht getan. Es sollte aussehen wie aus dem Ei gepellt, und die dem Opel-Motor zu entnehmenden Pferdestärken wollen ebenfalls aufgemöbelt sein. So machten sich einige technisch begabte Pfadfinder im Winter an die Arbeit.

  Das Boot wurde an Land gezogen und in einem Schuppen an der Ludwigstraße untergebracht. Dann wurde gründlich von innen und außen Reinschiff gemacht. Die alte Farbe mußte sorgfältig abgekratzt werden, um der neuen festen Halt zu geben. Das hat natürlich eine Menge Arbeit gemacht, aber vielleicht doch nicht so viel Kopfzerbrechen bereitet wie der Motor. Der wurde ganz und gar auseinandergenommen, gereinigt und wieder zusammengebastelt. Was nicht in Ordnung war, wurde aus Motorteilen eines alten "P4" ersetzt.

  Stunden um Stunden haben die Jungen herumgebastelt. Man muß ja bedenken, daß sie keine Fachleute sind. Was mag das für ein Augenblick gewesen sein, als der Motor eines guten Tages tatsächlich seine ersten Lebenszeichen von sich gab! Nicht, daß er gestern gleich das Hafenwasser durcheinanderwirbelte - leider hat sich herausgestellt, daß der Vergaser undicht ist und so schnell nicht durch einen neuen ersetzt werden kann. Immerhin, in einigen Tagen ist auch diese Hürde genommen, dann steht einer Probefahrt nichts mehr im Wege.

  Keine Frage, daß der Stapellauf gestern nachmittag eine aufregende Sache war. Ein großer Teil des Stammes sauste mit Fahrrädern zum Hafen, um den großen Augenblick nicht zu verpassen. Auf einem Pferdewagen kam das Boot - wirklich wie aus dem Ei gepellt - an. Der Kran faßte zu und hob es mit sanftem Schwung, vom Hafenmeister gesteuert, in sein Element.

  Nun fehlt noch eines, und scheint das größte Kopfzerbrechen zu machen: der Name. Einer der Bootsmänner winkte ab. Werden erst mal sehen, wie das Ding läuft. Offensichtlich glauben sie nicht, ein Sturmboot vor sich zu haben. Doch so halbwegs machen sie sich mit dem Gedanken vertraut, das Boot "Dwarslöper" zu nennen. Man kann es ja nicht wissen. Vielleicht wird doch noch eine "Osteschwalbe" daraus? Und wenn es denn läuft, wird ein großer Traum zur nicht so großen Wirklichkeit: Nimm mich mit Kapitän, auf die Reise ...

Bremervörder-Zeitung, Mittwoch, 22.Juli 1964

 

 

Aktive Pfadfinder - ganz in der Nähe
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Bilder aus alten Zeiten
Irlandfahrt 1974

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Bundeslager Noer 1962

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Grüße mit Siegel

Bremervörde. Grüße aus Georgsmarienhütte in origineller Form sandte die "Sippe von der Hude" des Bund Deutscher Pfadfinder den Bremervördern. Ein angekohlter Papyrus mit einem Ring aus Birkenrinde umschlossen und Wachs versiegelt war der Träger der Grüße.

Allerdings haben die Jungen ein Zugeständnis an die Beförderungsbedingungen der Bundespost machen müssen, indem sie das Ganze gar nicht zunftgemäß in einen Pappkarton verpackten.

Die Sippe, der mehrere Bremervörder Jungen angehören, befindet sich auf "Großer Fahrt". Ihr bisheriger Weg führte sie über den Teutoburger Wald an den Dümmer See. Weiter geplant ist die Reiseroute zum Hermanns-Denkmal, die Extern-Steine und zur Porta Westfalica.

Unsere Wünsche zum guten Gelingen der weiteren Fahrt begleiten die Sippenmitglieder Lothar Marg, Hans-Dieter Mühler, Günter Kock und Peter Meinke.

Bremervörder-Zeitung, Donnerstag, 16.07.1964

Klönabend

viel gehört und gelesen
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Bei sonnigem Wetter
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